Betreuung anhand der MutterschaftsrichtlinienErsttrimesterscreeningMissbildungsdiagnostikFarbdoppler3D / 4D – Ultraschall, BabyfernsehenCTG

Schwangerschaftsbetreuung

In meiner Praxis sind Sie während Ihrer gesamten Schwangerschaft gut aufgehoben!

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Betreuung anhand der Mutterschaftsrichtlinien

Die Leistungspflicht der Krankenkassen bei der ärztlichen Betreuung einer Schwangerschaft ist in Deutschland in den Mutterschaftsrichtlinien gesetzlich geregelt. Diese geben die notwendigen und wirtschaftlich ausreichenden Untersuchungen in einer unkompliziert verlaufenden Schwangerschaft vor.

Die Untersuchungsergebnisse werden von uns in Ihrem Mutterpass dokumentiert.

Vorgesehen sind u. a. klinische Untersuchungen und jeweils eine Ultraschalluntersuchung pro Trimester der Schwangerschaft, Überprüfung des Rötelnschutzes Labor- und CTG-Untersuchungen.

Bei Risiken oder erhöhtem Sicherheitsbedürfnis oder einfach nur, um Ihr Kind bereits vor der Geburt 3-dimensional in Action zu sehen, können Sie bei mir zusätzliche Untersuchungen abfragen, wie Ultraschall-Missbildungsdiagnostik in der Früh- („Ersttrimesterscreening“) oder Spätschwangerschaft („20.-Woche-Intensivultraschall“), Überprüfung der Placentafunktion mit Farbdopplerultraschall, Zuckertest, Immundiagnostik auf Infektionskrankheiten (Toxoplasmose, Cytomegalie, Windpocken, Ringelröteln, Streptokokken), „Babyfernsehen“ während des gesamten Schwangerschaftsverlaufes oder 3D/4D-Ultraschall in der Spätschwangerschaft mit Live-Video auf CD.

 

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Ersttrimesterscreening

Mit zunehmendem Alter der Schwangeren steigt das Risiko für Chromosomenstörungen beim Kind. Das Ersttrimesterscreening dient dazu, das individuelle Risiko für eine chromosomale Störung mittels eines Risikoscores zu bestimmen. Für die Risikokalkulation kommen folgende Parameter zur Anwendung: 1. Das mütterliche Alter, 2. Das Schwangerschaftsalter nach Ultraschall (messbar anhand der Scheitel-Steißlänge des Embryos), 3. Die gemessene Dicke der fetalen Nackenfalte, 4. Die Konzentration der Schwangerschaftshormone PAP-A und freies ß-hCG. Allein aus der Kombination von mütterlichem Alter und Nackentransparenzmessung ist bereits eine Berechnung des Risikos einer Chromosomenstörung (Trisomie 21 – Down-Syndrom, 13 und 18) mit einer 65 %-igen Sicherheit möglich. Durch die zusätzliche Einbeziehung der Laborwerte kann sie auf 80-90 % gesteigert werden.

Das Ergebnis Ihres individuellen Risikos erhalten Sie in Form einer Ampelgrafik. Zeigt diese grün, so dürfen Sie beruhigt die weitere Schwangerschaft genießen. Liegt das Risiko im gelben Bereich, so sollte eine weitere Ultraschalluntersuchung in einem Spezialzentrum durchgeführt werden. Ein auffälliges Testergebnis m roten Bereich bedeutet für Ihr Kind ein hohes Risiko einer Chromosomenstörung. In diesem Fall empfehle ich Ihnen eine weitere Diagnostik in Form einer Chorionzottenbiopsie oder einer Fruchtwasseranalyse.

Um den hohen Qualitätsanforderungen dieser Untersuchung zu genügen, ist meine Praxis durch die FMF zertifiziert und nimmt an einem jährlichen Audit teil.

 

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Missbildungsdiagnostik

Mit modernen Ultraschallsystemen können kindliche Missbildungen und Syndrome bei Chromosomenstörungen bereits während der Schwangerschaft erkannt werden. In der 11.-13. SSW führe ich die Messung der „Nackentransparenz“ durch. Diese gibt im Zusammenhang mit dem Alter der Mutter und Laborwerten einen Risikoscore für das Vorliegen einer Trisomie 21 (Down-Syndrom).

Der große Missbildungsultraschall zwischen der 19. und 23. SSW dient der Beurteilung der regelrechten Organentwicklung beim Kind. Die inneren Organe (Gehirn, Herz, Nieren, Magen etc.) sowie die Extremitäten und Körperstrukturen des Kindes werden auf Auffälligkeiten untersucht. Obwohl diese Methode keine 100%-ige Sicherheit bietet, ermöglicht sie doch in vielen Fällen die Früherkennung von kindlichen Erkrankungen und Behinderungen, wichtig für die weitere Schwangerschafts- und Geburtsplanung in Spezialzentren.

 

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Farbdoppler

Der Dopplerultraschall beruht auf dem physikalischen Dopplereffekt und stellt den Blutfluss in den kindlichen und einem Teil der mütterlichen Gefäße farblich und akustisch dar. Insbesondere wird er in der Spätschwangerschaft (26.-38. SSW) angewandt und ist risikofrei für Mutter und Kind.

Auf diese Weise lässt sich der Versorgungszustand des Kindes beurteilen und für ca. 2 Wochen vorhersagen. Indikationen für eine derartige Untersuchung sind vermindertes Wachstum oder Wachstumsstillstand des Feten, Veränderungen der Fruchtwassermenge, Auffälligkeiten in der CTG-Überwachung, V. a. kindlichen Herzfehler oder Herzerkrankung, V. a. fetale Fehlbildung oder Erkrankung, Schwangerschaftsbedingte Erkrankung der Mutter (Bluthochdruck, Präeklampsie, sog. Schwangerschaftsvergiftung, Diabetes mellitus, Nierenerkrankung), Blutgruppenunverträglichkeit, bestimmte Infektionen, z. B. Ringelröteln, Früh- oder Mangelgeburt in einer vorangegangenen Schwangerschaft, Mehrlingsschwangerschaften.

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3D / 4D – Ultraschall, Babyfernsehen

Im 4D-Ultraschall sieht man seinen Nachwuchs dreidimensional und live!
Die Untersuchung mit dem 4D-Ultraschall ist aus medizinischer Sicht für Mutter und Kind völlig ungefährlich und kann beliebig oft wiederholt werden. Der Untersuchungsablauf unterscheidet sich nicht vom herkömmlichen Ultraschall. Ein spezieller Ultraschallkopf ermöglicht nicht nur ein zweidimensionales Schnittbild, sondern drei senkrecht zueinander stehende Bilder. Diese werden vom Computer zu einem dreidimensionalen Bild umgerechnet, das sich in Echtzeit bewegt. Die 3D-Brille können Sie ruhig zu Hause lassen!

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Optimaler Zeitpunkt ist die 14.-20. SSW für Ganzkörperaufnahmen und ab der 24. SSW für Gesichts- und Detailaufnahmen. Sie erhalten eine CD/DVD mit Bildern und Videosequenzen von Ihrem Baby. Die Qualität der Bilder ist jedoch stark von der Kindslage, der Fruchtwassermenge und dem Sitz der Plazenta abhängig. Das Augenmerk beim 3D-Ultraschall liegt auf fotogenen Bildern und beinhaltet keine Missbildungsdiagnostik.

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CTG

Während der Schwangerschaft wird versucht, den aktuellen Zustand des Kindes einzuschätzen. Dies geschieht beim CTG durch gleichzeitige Aufzeichnung der kindlichen Herztöne und der Wehen. Durch ein akustisches Signal werden die Herztöne über die Bauchdecke der Mutter abgeleitet. Die Wehen werden durch einen mechanischen Druckaufnehmer erfasst. Das CTG dient der zeitnahen Bestimmung des fetalen Zustands und ist unter der Geburt und bei rechnerischer Terminüberschreitung am aussagekräftigsten. Die frühzeitige Erkennung einer kindlichen Gefährdung durch Mangelversorgung ist hiermit möglich. Ergänzend ist eine prognostische Aussage bezüglich des Zustands des Feten in der Gebärmutter heute jedoch durch eine Doppleruntersuchung besser gegeben.
Ein zweiter diagnostischer Aspekt ist beim CTG die Einschätzung der Bereitschaft der Gebärmutter für Wehentätigkeit. Dieser kann bereits in der Frühschwangerschaft genutzt werden und wird dann Tokographie genannt.

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Dr. Raab-Frick Dr. Frick